
Die Fotografie & ich: Seit etwa über 20 Jahren fotografiere ich Leidenschaftlich, wobei ich mich fast 15 Jahre lang hauptsächlich mit analoger Fotografie beschäftigt habe. Anfangs entwickelte ich meine eigenen Filme, zunächst Schwarzweiß in meiner Dunkelkammer zu Hause und später auch beruflich in Farbe. Heutzutage scheint jeder ein Smartphone zu besitzen und Hunderte von Bildern damit zu machen, die selten wieder angesehen werden. Der Reiz der analogen Fotografie lag für mich immer darin, dass man sich intensiv mit seinem Motiv auseinandersetzt, auch aufgrund der begrenzten Anzahl von Bildern pro Film. Achtsamkeit. Die Vorfreude auf die entwickelten Bilder war ebenso erfüllend.
Ursprünglich war ich nicht besonders an digitaler Fotografie interessiert, da sie für mich nicht den gleichen Reiz wie die analoge Fotografie hatte. Das änderte sich jedoch etwas, als ich mir eine neue digitale Kamera zulegte & langsam meinen eigenen Stil entwickelte. Meine Schwerpunkte liegen hauptsächlich auf Natur, Tieren und Stillleben. Obwohl ich auch schon Menschen fotografiert habe, sind meine bevorzugten Bilder dokumentarischer Natur, ungezwungen & spontan aus dem Moment heraus.
Obwohl ich die Fotografie heutzutage oft als eine Art Archivierung des Moments empfinde, glaube ich doch, dass sie auch eine kreative Form der Achtsamkeit sein kann, die es einem ermöglicht, den Moment intensiver zu erleben, wenn sie richtig eingesetzt wird.
Meine Fotos sind all das, was ich gerne wäre: minimalistisch, ruhig, ästhetisch
Was für Geschichten meine Bilder erzählen? Gar keine. Dieses „Konzept“ halte ich für Blödsinn. Jeder interpretiert in Bildern seine ganz eigene Vorstellung & Geschichten. Ich möchte nur Schönheit & Gefühle vermitteln. Denn wenn ich mir Fotos anschaue & mich an ihnen erfreue, dann nicht weil sie mir irgendwas erzählen, sondern weil ich etwas fühle.
Was ich fotografisch festhalte, entsteht oft im Moment. Ich lasse mich von meiner Umgebung inspirieren, entdecke Motive, die mich berühren, & archiviere sie in Bildern. Mein Schwerpunkt liegt in der Naturfotografie – von faszinierenden Insekten & Tieren über Pflanzen, Landschaften und Wolken bis hin zu den magischen Momenten des Sonnenlichts. Aber auch Stillleben ziehen mich an: Detailreiche Arrangements, Dekorationen oder die besondere Ästhetik eines Dinners.
Menschen fotografiere ich vor allem im Bereich der spontanen Streetfotografie. Doch ich spüre, dass ich meine kreative Arbeit mit Menschen weiter ausbauen möchte. Besonders liegt mir die Arbeit mit Frauen & neurodivergenten Menschen am Herzen – doch grundsätzlich bin ich offen für alle, die sich von meiner Art der Fotografie angesprochen fühlen.
Meine Bilder sollen Momente einfangen, die oft übersehen werden – das Einfache, das Besondere, das Ungeplante.
Filmprojekt „from were i stand“















